6 Tipps, um die Spülmaschine richtig einzuräumen

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Spülen ist wohl eine der lästigsten Aufgaben im Haushalt. Menschen, die eine Spülmaschine besitzen, werden darum beneidet. Dennoch gibt es auch hier immer wieder Schwierigkeiten. Die leidliche Frage kommt auf: Was darf denn nun in die Spülmaschine und wie räume ich sie am besten ein? Nicht selten nutzt man den Platz, den man zur Verfügung hat, nicht richtig aus. Deshalb haben wir einige wichtige Tipps gesammelt.

1. Grundlagendiskussion

Die Frage danach, welches Material wo in der Spülmaschine am besten aufgehoben ist, ist gar nicht so leicht zu beantworten. Meist macht man sich darüber kaum Gedanken. Dabei kann sich ein Kunststoffbehälter leicht verziehen, wenn er zu heiß und zu druckvoll gewaschen wird. Deshalb gehören empfindliche Teile nach oben, stark verschmutztes Geschirr nach unten. Im unteren Bereich sind Wasserdruck und Temperatur höher. Deshalb sollte Kunststoff auch oben eingeräumt werden. Außerdem sollten Gefäße immer mit der Öffnung nach unten und leicht schräg einsortiert werden. So sammelt sich kein Wasser an.

2. Chaos darf sein

Es ist wichtig, dass das Wasser auch wirklich jeden Winkel erreichen kann. Deshalb braucht es nicht unbedingt Ordnung in der Spülmaschine. Sind die Behälter etwas chaotisch eingeräumt, wird das Wasser eher in alle Ecken und Zwischenräume gespült, als wenn sie akkurat und nach Größe sortiert wurden.

3. Wohin mit dem guten Messer?

Es ist immer noch nicht wirklich bewiesen, ob Messer in der Spülmaschine stumpf werden oder nicht. Allerdings sagt man im Allgemeinen, dass Profimesser mit der Hand gewaschen werden sollten, während gewöhnliche Küchenmesser keinen Schaden von der maschinellen Reinigung nehmen. Bei Qualitätsmessern wird oft spezieller Klingenstahl verwendet, der die Klinge besonders hart macht. Da dieser Stahl aber weniger säurefest ist, könnte Spülmittel die Klinge rostig machen.

4. Das gute Silberbesteck in der Spülmaschine

Wegen der Gefahr, dass Silberbesteck in der Maschine anlaufen könnte, wird es meist per Hand gereinigt. Doch nicht jedes Silberbesteck ist ungeeignet für die Maschine. 925er Echtsilber und versilberte Teile mit einer 90er Silberauflage nehmen von der Spülmaschinenwäsche keinen Schaden. Allerdings sind viele Bestecke nur aus 800er Silber. Da diese 200 Teile Kupfer enthalten, erhalten sie in der Spülmaschine auf Dauer einen rötlichen Schimmer.

5. Gläser

Auch bei Porzellangläsern ist die Lage unklar. Handbemaltes Dekor spült man besser mit der Hand. Auch Bleikristall bleibt länger glänzend, wenn es nicht der Maschinenwäsche unterzogen wird. Allerdings gibt es hier Ausnahmen. Ist es als spülmaschinengeeignet gekennzeichnet, darf es natürlich trotzdem in die Spülmaschine.  

6. Programm variieren oder beim Alten bleiben?

Oftmals nutzt man von Anfang an immer das gleiche Spülmaschinenprogramm. Dabei ist es sinnvoll, sich auch mal die anderen Programme anzuschauen. Beispielsweise gibt es bei neueren Maschinen das Eco-Programm. Zwar läuft es länger, ist aber günstiger, da es das Wasser weniger erhitzt. Bei kleineren Verschmutzungen bietet es sich an, einen kürzeren Spülgang zu wählen, bei hoher Verschmutzung das Vorspül-Programm. Man sollte sich sein Geschirr unbedingt anschauen, bevor man die Maschine einschaltet. 

Fazit

Beim Einräumen der Spülmaschine bleiben immer wieder einige Fragen offen. Oft hängt die Beantwortung vom jeweiligen Behälter oder Geschirrstück selbst ab. Es lohnt sich aber, einige Basics im Hinterkopf zu behalten. 

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