6 schnelle Tipps, damit Küchenkräuter ewig halten

 

Leidenschaftliche Köche kennen das Gefühl mit frischen Zutaten zu kochen. Es ist einfach etwas Anderes ob man mit Tiefkühlkost arbeitet oder mit Zutaten, die frisch aus dem Garten kommen. Mit eigens gezogenem Gemüse und Kräutern zu kochen macht definitiv glücklicher. Doch nicht jeder hat einen Garten, indem er seine Zutaten selbst anbauen kann. Wir zeigen, wie man auch ohne Garten einen prächtigen Kräutergarten anlegen kann.

1. Was soll es sein

Bevor Sie sich überlegen wo Sie die Kräuter anpflanzen, denken Sie erst einmal darüber nach welche Kräuter sie überhaupt benötigen. Rosmarin, Thymian, Salbei, Schnittlauch oder Petersilie ­­­– es gibt Unmengen an Kräutern, doch Sie verwenden vielleicht nicht alle. Gehen Sie in Ihrem Kopf durch was Sie beim Kochen vermissen und pflanzen Sie genau das an. Alles andere würde nur verkommen.

2. Der Standort macht die Musik

Dann ist es natürlich wichtig zu wissen, wo die einzelnen Kräuter am besten überleben. Mediterrane Kräuter sind meist genügsam und können in Töpfen oder Kästen gehalten werden. Die meisten Kräuter fühlen sich dann auf der äußeren Fensterbank am wohlsten. Petersilie und Basilikum kann man auch am Innenfenster aufstellen, wenn man sie schnell ernten möchte. Petersilie, Schnittlauch und Basilikum brauchen ohnehin Schatten.

3. Erde ist ein wichtiges Element

Wer seine Pflanzen mit den besten Nährstoffen versorgen möchte, der sollte auf qualitativ hochwertige Erde setzen. Diese enthält ein ausgewogenes Verhältnis von Ton, Torf und Langzeitdünger, der drei bis vier Wochen halten sollte. Nach der Anwachsphase genügt es, die Kräuter alle zwei Wochen flüssig zu düngen.

4. Teilen und umtopfen

Nach dem Kauf sollte man die Küchenkräuter auf drei bis vier Töpfe umverteilen. So können die Pflanzen mit Freiraum wachsen. Die Töpfe sollten in einen Übertopf und einen Blumentopf mit Loch am Boden gesetzt werden, damit das Gießwasser abfließen kann. So ertrinken die Kräuter nicht.

5. Mit Liebe düngen

Ab und zu kann man seinen kleinen Helfern mit etwas Dünger beim Wachsen helfen. Dazu eignet sich etwas Kaffeesatz, abgestandenes Bier, Teesatz oder Wasser. Allerdings sollte man nicht zu viel verwenden und das was übrig bleibt regelmäßig entfernen.

6. Richtig ernten will gelernt sein

Man kennt es: Für einen Tomaten Mozzarella Salat rupft man sich schnell ein paar Blätter Basilikum ab. Dabei hindert das die Pflanzen dabei, weiter auszutreiben. Besser ist es, wenn man die oberen Knospen mit einer Schere oder einem Messer zurückschneidet. Dann können neue Ästchen austreiben. Auch alte, abgestorbene Blätter sollten regelmäßig entfernt werden.

Fazit

Den Kräutern auf der Fensterbank mehr Lebensdauer zu geben ist gar nicht so schwer wie gedacht. Sie sollten ihren Pflanzen den Ort zum Wachsen geben, den sie brauchen und sich ab und zu um sie kümmern. Dann werden Sie Ihnen noch lange beim Kochen Freude bereiten.

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