6 Küchenstrategien, die wir uns von unseren Großeltern abschauen sollten

Urheberrecht: Halfpoint @shutterstock.com

 

Großeltern sind weise. Das ist ein unumstrittener Fakt. Immerhin haben sie schon ein paar Jahre mehr auf dem Buckel als wir uns sind durch ganz andere Zeiten gegangen. Ein Grund mehr, sich in Punkto Sparsamkeit, Kochen und Qualität ein paar Dinge von ihnen abzugucken.

1. Plastik? Is’ nich’

Jutebeutel statt Plastiktüte? Für Oma und Opa gar keine Frage. Der Streit um Plastiktüten kam für unsere Großeltern gar nicht auf. Der gute alte Stoffbeutel oder die Tragetasche aus Bast taten es schon immer. Beim Einkaufen sind sie ein Muss. Nicht nur weil sie gut für die Umwelt sind, sondern auch für den Geldbeutel.

2. Qualität statt Quantität

Bei der Wahl von Obst, Gemüse und tierischen Produkten sind unsere Großeltern uns ebenfalls einen großen Schritt voraus. Fleisch wird vom örtlichen Metzger des Vertrauens geholt, während Kartoffeln und Eier vom befreundeten Bauer kommen. Obst und Gemüse wird dann entweder auf dem Wochenmarkt gekauft, oder direkt selbst angebaut. Ein Plausch beim Bäcker wird ohnehin der Schlange im Supermarkt vorgezogen. Könnte sein, dass Qualität beim Kochen auch die Lebensqualität vergrößert.

3. Selbstgemacht schmeckt’s am besten

Der besten Freundin mal schnell einen Kuchen vom Bäcker kaufen? Für Oma undenkbar. Auch wenn sie die Brötchen vom Bäcker liebt – Der Kuchen wird selbst gebacken. Und zwar mit Liebe und nach altem Familienrezept. Mal ehrlich: Wer liebt Omas Torten nicht? Ein Grund, das Rezept auch in die nächste Generation weiterzutragen.

4. Das gute alte Einmachglas zu schätzen wissen

Auch das Einmachglas kommt langsam wieder in Trend. Es ist schon fast cool, wenn man sich seine Gerichte vorbereitet und einmacht. Oma hat das ja schon immer gepredigt. Die selbstgemachte Marmelade steht seit Jahren nehmen den Gewürzgurken und ist allzeit bereit für einen Besuch der Enkel. Wie entspannt ist das denn bitte?

5. Hausmittel statt Chemie

Kalkablagerungen in der Küche? Kaffeefleck auf dem weißen Shirt? Rotweintropfen auf dem Teppich? Keine Ahnung was man jetzt tun soll? Unsere Großeltern wüssten sofort ein Hausmittel, das gegen jeden Fleck ankommt. Ein Tipp: am besten man bewahrt immer genügend Essigessenz, Zucker, Salz und Zitronen im Haushalt auf. Warum? Rufen Sie doch Ihre Oma an!

6. Weggeschmissen wird nichts

„Damals im Krieg hätten wir uns über das Stück Brot gefreut“ – so oder so ähnlich hört man es von seinen Großeltern des Öfteren. Diese Einstellung sollten wir uns in unserer heutigen Wegwerfgesellschaft zu Herzen nehmen. Essen das übrigbleibt, sollte nicht sofort im Müll landen, sondern kann am nächsten Tag noch prima gegessen werden. Zu viel gekocht? Eingefrieren. Gemüsereste? Zu einer Suppe verarbeiten. Es gibt einige Möglichkeiten, die Überbleibsel des Abendessens weiter zu verwerten. Auch damit spart man jede Menge Geld.

Fazit

Oma und Opa wussten es schon immer besser. Im Haushalt kann man ihnen einfach nichts vormachen. Warum nicht also einfach von ihnen lernen?

Zurück