Ceran vs. Induktion – was lohnt sich am meisten?

 

Wer auf der Suche nach einer passenden Küche ist, der macht sich zwangsläufig Gedanken über das Kochfeld. Ceranfelder waren lange Zeit der Standard, doch mittlerweile kommt die Induktion immer mehr in deutschen Küchen an. Was sind die Unterschiede und vor allem: Was sind Vor- und Nachteile der verschiedenen Technologien?

Ceranfelder – Vor- und Nachteile

Für viele Neuland, aber wahr: Ceran ist gar keine Technik, sondern ein Markenname. Die Schott AG aus Frankfurt machte sich in den 70er Jahren mit ihren Glaskeramikplatten und der neuen Infrarottechnologie einen Namen. In den 80er und 90er Jahren wurden die Kochfelder zur führenden Technologie für Kochfelder. Kein Wunder, denn besonders gegenüber den klassischen Elektroplatten bieten Ceranfelder einige Vorteile.

Vorteile:

  • Geringer Energieverbrauch
  • Gut zu reinigende Oberflächen
  • Die rote Lampe signalisiert, welche Platte warm ist
  • Ein Backofen ist nicht von Nöten, da das Feld selbstständig arbeitet
  • Schnelles Erhitzen, schnelles Abkühlen

Nachteile:

  • Weniger Energieeinsparungen, als bei Induktionsflächen
  • Oft erhitzt sich nicht nur die Platte, sondern auch das Umfeld
  • Beim Überkochen brennen Lebensmittel schneller ein
  • Platte erhitzt sich langsamer, als Induktion

Induktion – Vor- und Nachteile

Die Technik hinter den Induktionskochfeldern ist eigentlich alt. Bereits 1831 wurde das Prinzip der Induktion entdeckt und seither beispielsweise in Tonband-Tonabnehmern, Lichtmaschinen und Drehzahlsensoren angewendet. Funktionieren tut das Ganze grob gesagt so: Ein magnetisches Wechselfeld wird durch die Glaskeramikplatte hindurch in den Boden des Kochgeschirrs übertragen. Dort wird das Wechselfeld durch den Kontakt mit Metall in Wärme umgewandelt.

Vorteile:

  • Schnelle Erwärmung
  • Schnelle Abkühlung
  • Präzise Erwärmung
  • Übergekochtes kann nicht einbrennen
  • Leichte Reinigung
  • Energieeinsparungen durch geringen Wärmeverlust
  • Zeitersparnis
  • Kinder sind geschützt, da sich die Platte ohne Topf nicht erhitzt
  • Gesundheitsrisiken sind durch gute Techniken minimiert worden

Nachteile:

  • Teurer in der Anschaffung
  • Man benötigt Aluminiumtöpfe mit einer ferromagnetischen Bodenplatte oder komplett aus ferromagnetischen Metallen hergestellte Produkte

Fazit

Insgesamt kann man also sagen, dass beide Techniken mittlerweile so gut ausgereift sind, dass man sie guten Gewissens verwenden kann. Ceranplatten haben den Vorteil, dass sie um einiges günstiger in der Anschaffung sind und man keine neuen Kochutensilien kaufen muss. Induktionskochfelder sind dagegen kindersicherer und verschwenden weniger Energie. Alles andere ist natürlich eine Frage des Geschmacks.  

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