Kann man Wasser im Wasserkocher lassen und wiederverwenden?

 

Gerade nach Feiertagen oder wenn man ihn länger nicht benutzt hat, fragt man sich, ob man den Wasserkocher so ohne weiteres benutzen kann. Sollte man das Wasser wechseln, ihn entkalten oder einmal vor der Benutzung laufen lassen? Wir klären auf.

Die meisten kippen es weg

Laut dem SGS Institut Fresenius, kippen 53 Prozent aller Deutschen das Wasser des Vortags weg und füllen frisches ein, bevor sie den Wasserkocher benutzen. Aber muss man das wirklich tun?

Man darf es unter Vorbehalten weiter nutzen

Nein, muss man nicht. Laut des Fresenius-Instituts befinden sich am Tag danach keine schädlichen Stoffe wie Bisphenol A oder Nickel im Wasser, die aus dem Gerät austreten könnten. Zumindest, wenn das Gerät ein GS-Siegel trägt. GS steht für geprüfte Sicherheit. Geräte, die dieses Siegel tragen, sind also vom TÜV geprüft.

Keime werden ohnehin abgetötet

Durch das Kochen werden außerdem Bakterien abgetötet, falls welche entstehen. Deshalb muss man sich laut des Instituts keine Sorgen darüber machen.

Angst kommt von der Zeit der Teekessel

Besonders die Angst vor Metallen käme aus der Zeit der Teekessel. Selbst wenn das Wasser anders schmecken sollte, muss man keine Angst vor Keimen oder Metallen im Wasser haben. In diesem Fall kann man es aber natürlich des Geschmacks wegen wegschütten.

Fazit

Man kann das Wasser im Wasserkocher weiterverwenden, sollte aber sichergehen, dass das Gerät auf seine Sicherheit geprüft wurde. Und das nicht nur im Hinblick auf Keime und Metalle, sondern auch, um Kurzschlüsse und Brände zu verhindern. 

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